Warum wir Urlaub in Ungarn machen

Über die letzten Jahre wurde Ungarn für uns schon zu einer zweiten Heimat. Das liegt nicht nur daran, dass mein Schwiegervater Ungar ist und mit eintritt in die Rente auch dort mit seiner Frau lebt. Ungarn hat für uns als Urlaubsland noch weitere tolle Vorteile.

Ungarn hat deutlich mehr zu bieten als nur den Balaton

Wer Urlaub in Ungarn hört, der denkt auch an den Balaton oder Plattensee. Natürlich ist der Plattensee eines der beliebtesten Reiseziele in Ungarn und man kann problemlos ein bis zwei Wochen oder länger dort Ferien machen. Mann sollte aber nicht den Fehler machen, sich nur auf die Region festlegen. Denn dazu hat Ungarn viel zu viele tolle Ziele zu bieten.

Bruecke-Donau-Ungarn

Einreise nach Ungarn mit dem Auto

Die Einreise nach Ungarn mit dem Auto gestaltet sich für Deutsche relativ einfach. Je nachdem von wo man aus Deutschland kommt, reist man entweder über Österreich oder über Tschechien und Slowakei nach Ungarn ein.

Für uns ist der schnellste Weg über Passau nach Österreich. Weiter geht’s dann für ungefähr drei Stunden durch Österreich, bis wir dann bei Neusiedl am See über die Grenze nach Ungarn einreisen.

Worauf sollten Autofahrer in Ungarn achten

Autofahrer sollten vor der Einreise nach Ungarn an das Tempolimit denken. Das Tempolimit auf der Autobahn in Ungarn liegt bei 130 km/h. Man ist gut beraten, sich an das Limit zu halten, denn ein Verstoß kommt einen deutlich teurer zu stehen als in Deutschland. So kostet eine Überschreitung von 15 bis 25 km/h 30.000 Forint, was umgerechnet etwa 80–85 Euro sind, je nach Wechselkurs.

Auch in Ungarn gibt es eine Vignettenpflicht

Nicht nur in Österreich muss man als Autofahrer eine Vignette kaufen. Auch in Ungarn ist man bei Fahrten auf der Autobahn dazu verpflichtet, eine Gebühr zu zahlen. Ein Verstoß gegen die Vignettenpflicht in Ungarn kostet je nach Wechselkurs ca. 50 Euro.

Wie wird die Vignette in Ungarn kontrolliert

Die Vignette wird in Ungarn, anders als zum Beispiel in Österreich, nicht auf die Windschutzscheibe geklebt, sondern digital hinterlegt. Durch Kameras, die auf den Autobahnen stehen, wird so geprüft, ob ein Kennzeichen registriert wurde. Die Chancen, einer solchen Kontrolle zu entkommen, sind sehr gering, da die Kameras an den meisten Autobahnen stehen.

Unsere Tipps für die Vignette

Am einfachsten besorgt man sich die Vignette für Ungarn zusammen mit der Vignette für Österreich. So entstehen keine Probleme bei der Verständigung. Ebenso sollte man den Fahrzeugschein mit an die Kasse nehmen, wo die Vignette ausgestellt wird. Kontrolliere unbedingt die Daten, die eingetragen wurden. Uns hatte ein Mitarbeiter mal als Länderkennung die Dominikanische Republik eingetragen.